13.10.2011: EUGH: Eine in einer selektiven Vertriebsvereinbarung für Kosmetika enthaltene Klausel, die de facto sämtliche Verkaufsformen über das Internet ausschließt, stellt eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung gemäß Art. 101 AEUV dar

Urteil des EuGH vom 13.10.2012, Rs. C- 439/09 - Pierre Fabre Dermo-Cosmétique SAS


Eine in einer selektiven Vertriebsvereinbarung für Kosmetika enthaltene Klausel, die de facto sämtliche Verkaufsformen

über das Internet ausschließt, stellt eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung gemäß Art. 101 AEUV

(Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) dar.

Ob gleichwohl eine Einzelfreistellung nach Art.101 Abs. 3 AEUV möglich ist, hat das nationale Gericht zu prüfen.

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